Gesundheit besteht schließlich nicht nur aus essen, sondern auch daraus, sich mit wunderbaren Menschen zu umgeben.
Mit der geilen Johanna zum Beispiel. Also Prost.
                                                                                                                           
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22. Februar 2014
29. Dezember 2013
Fragt nach dem, was du willst.
Es ist wichtig zu lernen, zielgerichtet nach dem fragen zu können, was man möchte. Und zwar direkt und mit einer Prise an Selbstbewusstsein. Viele Konflikte entstehen, weil man nicht klar ausdrückt, was man denkt und welche Wünsche sich hinter den eigenen Gedanken verbergen. Dabei ist es unumgänglich für die allgemeine Zufriedenheit, seiner wahren Bedürfnisse bewusst zu sein und sie mitzuteilen.
Für mich war´s anfang auch kein Leichtes, nach einen ganzen Bananenbox zu fragen. Und ich kann mir vorstellen, dass einige ähnlich empfinden. Dieser high carb low fat Lifestyle ist kaum bekannt, und gerade weil ihn wenige kennen, ist es ungewohnt - komisch ganze Bananenkisten zu besorgen. Am Ende stellt sich jedoch heraus, dass es schwierigste ist, die Kiste in den Händen zu tragen als mit dem Mund nach ihr zu fragen. Und sobald Menschen Erklärungen geliefert bekommen, finden sie´s mit der Zeit auch nicht länger seltsam, volle Bananenkisten zu verkaufen. - Durch Wiederholung gewinnt das Bananenkistenkaufen und -essen an Normalität und wandelt auf diesem Wege das eigentlich normalste der Welt in das gesellschaftliche normalere.
Für mich war´s anfang auch kein Leichtes, nach einen ganzen Bananenbox zu fragen. Und ich kann mir vorstellen, dass einige ähnlich empfinden. Dieser high carb low fat Lifestyle ist kaum bekannt, und gerade weil ihn wenige kennen, ist es ungewohnt - komisch ganze Bananenkisten zu besorgen. Am Ende stellt sich jedoch heraus, dass es schwierigste ist, die Kiste in den Händen zu tragen als mit dem Mund nach ihr zu fragen. Und sobald Menschen Erklärungen geliefert bekommen, finden sie´s mit der Zeit auch nicht länger seltsam, volle Bananenkisten zu verkaufen. - Durch Wiederholung gewinnt das Bananenkistenkaufen und -essen an Normalität und wandelt auf diesem Wege das eigentlich normalste der Welt in das gesellschaftliche normalere.
Einige viele sozial unangenehme Situationen entspringen undeutlich kommunizierten Was-man-denkt und Was-man-möchte. Wie sonst soll das Gegenüber den sowas in Erfahrung bringen? Hellseherei zählt hier nicht. Nur Du kannst die Lippen deiner Worte sprechen
Es ist schon ein guter Schritt in die richtige Richtung, festzustellen, was man nicht will. So wird der Kreis des Wollens immerhin eingegrenzt. Und jeder Schritt weiter in die richtige Richtung ist ein super Vor-Gang.
So ist es auch vollkommen legitim beim Essen auf die neugierige Frage nach dem bevorstehendem Proteindefizittod ehrlich zu antworten, dass man grad lieber einfach nur die Amniosäuren runterschlucken mag, anstatt sie theoretisch durchzukauen.
Wenn also selbst meine fleischverliebte Familie mir eine Kiste voller Obst besorgt, weil ich sie danach gefragt hab, dann ist die Veränderung im vollen Gange.
12. Dezember 2013
Winter-Haut-Weichheit
Meine Haut ist ziemlich sensibel und
zeigt mir immer, wenn ihr etwas nicht passt. Auch dann, wenn ich es
eigentlich gar nicht wissen möchte. Oder gerade dann.
Die Kälte des Winters ist also keine unserer Vorlieben. Abhilfe hab ich mir in Form von Kokosöl verschaffen. Noch besser wirkt bei mir aber Sheabutter.
Die Kälte des Winters ist also keine unserer Vorlieben. Abhilfe hab ich mir in Form von Kokosöl verschaffen. Noch besser wirkt bei mir aber Sheabutter.
Aus diesem Grund hier ein kleines, simples Creme-Rezept
mit wahre-Wunder-Wirkung:
- bisschen unraffinierte Sheabutter
- bisschen Öl
- bisschen Duft
- bisschen unraffinierte Sheabutter
- bisschen Öl
- bisschen Duft
Alles zusammen mit 'nem Schneebesen
verrühren. Was etwas dauert, da die Sheabutter erstmal weich werden
muss. Die Arbeit lohnt sich nicht nur für die Armmuskeln, sondern
für das Resultat der mehr als babypopoweichen Haut.

Bei mir gab's eine
Sheabutter-Jojobaöl-Kombi und weil ich kein passendes ätherisches
Öl zur Hand hatte, hab' ich mich meiner ausgepressen Orangenschalen
bedient. Passt. Der Kreativität sind jedoch keine Grenzen gesetzt.
26. November 2013
Berliner Bananenparadies: LPG-Mitgliedschaft
Meinen täglichen Stoff besorge ich
derzeit hier: http://www.lpg-naturkost.de/
- diese berliner Kette ist mein Tipp für alle im Umkreis wohnenden,
die sich Bio gerne schmecken lassen und mal mit einem anderen
Geschäftsmodell flirten wollen.
Dort kriegt der Bananenliebende seine
bio&fairtrade 18kg-Kiste für 28,62€. Was ein super
Preisleistungsverhältnis darstellt. Die kann man sich so günstig
auf der Zunge zergehen lassen, wenn man Mitglied ist. Und die
Mitgliedschaft lohnt sich ab 25€ die Woche, also selbst dann, wenn
man nicht nur Bananen kaufen möchte. Ein Mitglied zu sein, trägt
natürlich noch ein kleines Geldschwänzen mit sich: Ich zahle
derzeit dank WG nur 10,20€ im Monat und kann dafür alle Produkte zum
Mitgliedspreis abgreifen, in den Einkaufwagen und später in den
Magen packen. Das bedeutet: 1,59€ für Biobananen. Was super ist
und das Obstportemonnaie freut. (Wobei wir gerade zusätzlich ein
bisschen verhandeln, und gucken, ob man bei regelmäßigen
Obstkistenkauf noch Mengenrabatt ergattern können. Mal schauen.
Denke, wenn man lieb ist, sind die auch lieb.)
Es lohnt sich, gerade am Anfang zu
recherchieren, was es wo für wie viel einzukaufen und über seinen
Schatten zu springen und die Verkäufer direkter auf das
anzusprechen, was man möchte. Schweigend und mundverschlossen macht das Leben auch keinen Spaß.
Für mich sind Wochenendmärkte nicht
das bequemste, da ich oft über´s Wochenende unterwegs bin und
unter der Woche meist komische Unizeiten habe, weswegen ich einen
„normalen“ Laden mit längeren Öffnungszeiten um einiges lieber
habe. Außerdem ist der Fahrtweg zu Märkten oftmals um einiges länger und die
Mengen an frischen Lebensmitteln zu transportieren, sprengt mein
führerscheinloses Dasein.
Aus diesen und anderen Gründen kann ich das LPG den Bio-Berlinerin an den Gaumen legen. Wer selbst kein Mitglied ist, kann mich auch gerne anschreiben und ich kann sicher mal mithelfen beim Einkaufen. Schadet schließlich nicht. Und (Lebensmittel-) Einkaufen kann ich super.
Aus diesen und anderen Gründen kann ich das LPG den Bio-Berlinerin an den Gaumen legen. Wer selbst kein Mitglied ist, kann mich auch gerne anschreiben und ich kann sicher mal mithelfen beim Einkaufen. Schadet schließlich nicht. Und (Lebensmittel-) Einkaufen kann ich super.
14. November 2013
Energieaufladung
Nomnomnom. Ich fasse es nicht, wie gut diese Datteln schmecken. In meinem bisherigen Zungendasein habe ich seltenst einen ähnlichen caramell-aromatischen Süßigkeit geschlemmt. (Ergo: Kein, gar kein, null, minus 100 Vergleich zu getrockneten Datteln aus der Plastiktüte.)
Wer ebenfalls wissen möchte, wovon ich denn da schreibe, dem lege ich diesen Shop wärmstens ans Herz und seinen Geschmackssinn. Und ein Tipp am Rande: Es lässt sich gut Versand sparen, wenn man sich mit Freunden zusammentut und gemeinsam bestellt. Das steigert zeitgleich auch soziale Kompetenzen. Keine Fliege, zwei Klappen! Bis 30 kg zahlt man dort 6,50€ pro Bestellung. Und die lohnt sich.
Außerdem hab ich mir letzte Woche getraut und mir eine ganze Kiste Bananen ins Haus gelacht. Im wahrsten Sinne der Worte. Denn 18kg zu schleppen ist eine wirklich nicht so einfach, wie es sich schreibt. Von meiner Bushaltstelle sind es in etwa 250m bis zur Haustür. Diese 250m waren das reinste Workout mit geschätzen 7 Pausen zwischendrin und Muskelkater am nächsten Tag inklusive. So spar sich der Gesundheitsbewusste also das Fitnessstudio.


Eigentlich dachte ich auch, ich würde keine Bananen mögen. Falsch gedacht. Ich mag keine Bananen aus konventionellen Feldern und Einkaufsläden. Trotz dessen ich immer auf Bio geachtet habe, muss ich zugeben, dass gerade 'Aldibio' meiner Zunge nach nicht als schmackhaft bezeichnet werden kann. Aufällig ist auch, dass solche Bananen nicht reifen können. Sie werden einfach schwarz, die Punkte bleiben aus und dann schmecken und riechen sie recht unappetitlich.
Diese hier nicht. Diese sind super! Wo ich meine köstliche bio-fairtrade Bananenkiste für unter 30€ herkriege, das lüfte ich in den nächsten Tagen und widme dem einen eigenen Eintrag.
Diese hier nicht. Diese sind super! Wo ich meine köstliche bio-fairtrade Bananenkiste für unter 30€ herkriege, das lüfte ich in den nächsten Tagen und widme dem einen eigenen Eintrag.
Warum ich die Bananen alle auseinandergezupft hab, gründet sich auf dem Gerücht, dass sie dann gleichmäßiger und mit weniger Druckstellen reifen. Das wird hiermit getestet.
Kleine Pointe am Ende: Bananenmannverkäufer meinte, die Bananen würden sich höchstens noch 3 Tage halten. Die Fotos oben entstanden am Kauftag. - Heute ist fast eine Woche vergangen und es zeichnen sich erst langsam Reifepunkte ab.
6. November 2013
Meine Wie-Wurde-Ich-Vegan-Story
Bevor ich zur überzeugte Veganerin und
801010-Interessentin wurde, gab´s beim mir metaphorisch gesprochen
Fleisch mit Fleischbeilage in Fleischsoße verpackt in Teigtasche. Typisch russischabgezeichnte Küche würde ich sagen.
Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof, d. h. es war für mich das
normalste der Welt, Tiere zu schlachten, essen, auszunehmen, melken
und so weiter - hätte mir jemand vor ein paar Jahren prophezeit, ich
würde die vegane Philosophie mögen lernen, ich hätte ihn
ausgelacht. Äußerst hart sogar.
Meine Mamas Küche ist ziemlichst
fleischlastig angehaucht. Und für butterverwöhnte, raffinierten
zuckerumwogene Weizenmehlkreationen hat meine Mama ein echtes
Händchen. Generell gab´s bei uns immer viel Tierisches auf dem
Teller und später im Magen. Aus meiner heutigen Perspektive ging´s bei mir in der Küche also reichlich ungesund umher. Witzigerweise habe ich früher sogar immer
stolz erzählt, dass ich nicht Kuchen mit Milch essen, sondern Milch
mit Kuchen trinke. Verdrehte Welt.
Wie kam ich also zu dem, was ich nun
esse und mache?
Seit ich alleine wohne, muss ich
zwangsweise entscheiden, was mir in die Tüte und auf den Teller
kommt. Meiner Dokuliebe sei dank, war schnell klar, dass ich mir
nicht den letzten ungesunden und billigsten Kram vorsetzen möchte.
Am Anfang meiner mentalen Reise genoss ich vorzugsweise
Biolebenmittel und viel Frisches. Eine Zeitlang später aß ich
Fleisch nur noch, wenn ich zur Besuch bei jemandem war und es eben
auf dem Teller lag, seltenst Zuhause.
Rezepteblogverliebt - und doch eher Richtung Gourmet und Superfoods schauend - war ich ständig auf der Suche nach neuen, gesunden Leckereien. Irgendwann aus dem Nichts - circa Ende 2012 - hab ich aus Jux heraus bei Youtube „gesunde Rezepte“-irgendwas eingetippt und bin bei Fullyrawkristina gelandet. Dabei mochte ich weder Youtube, noch lange Videos. Eins führte zum anderen, ein Gemisch aus Verblüffung, Faszination und Neugierde lies mich dieses vollkommen verrückte Mädchen beobachten und drängte mich schließlich dazu, weitere Nachforschungen anzustellen.
Rezepteblogverliebt - und doch eher Richtung Gourmet und Superfoods schauend - war ich ständig auf der Suche nach neuen, gesunden Leckereien. Irgendwann aus dem Nichts - circa Ende 2012 - hab ich aus Jux heraus bei Youtube „gesunde Rezepte“-irgendwas eingetippt und bin bei Fullyrawkristina gelandet. Dabei mochte ich weder Youtube, noch lange Videos. Eins führte zum anderen, ein Gemisch aus Verblüffung, Faszination und Neugierde lies mich dieses vollkommen verrückte Mädchen beobachten und drängte mich schließlich dazu, weitere Nachforschungen anzustellen.
Angekommen bei Megan, brannte sich
folgenden Monolog von Joey in meine grauen Zellen
ein:
(Bei etwa 3 Minuten beginnt er, über Veganismus zu reden. Und das sollte sich jeder mal anhören, der möchte.)
Mir widerstrebte nämlich so ziemlich alles, Tieren zuzusprechen, sie seien jemandes „Mütter, Väter, Töchter, Söhne, bester Freund“. Ich fand das so absurd. Das war mir gänzlich unverständlich. Ich wollte mich nicht einmal damit beschäftigen, aber es hat mich beschäftigt. Und ich meine, wie Joey B erzählen kann, das ist der Wahnsinn. Und was er da sagt, ob man sich dagegen nun wehrt oder nicht, ergibt Sinn. Schlussendlich auch in meinem Kopf.
(Bei etwa 3 Minuten beginnt er, über Veganismus zu reden. Und das sollte sich jeder mal anhören, der möchte.)
Mir widerstrebte nämlich so ziemlich alles, Tieren zuzusprechen, sie seien jemandes „Mütter, Väter, Töchter, Söhne, bester Freund“. Ich fand das so absurd. Das war mir gänzlich unverständlich. Ich wollte mich nicht einmal damit beschäftigen, aber es hat mich beschäftigt. Und ich meine, wie Joey B erzählen kann, das ist der Wahnsinn. Und was er da sagt, ob man sich dagegen nun wehrt oder nicht, ergibt Sinn. Schlussendlich auch in meinem Kopf.
Einige tausend Dokus über gesunde
Ernährung und Veganismus nach diesem Clip, war ich unglaublich neugierig,
'was denn bitte ein Veganer so esse, obwohl er doch nichts essen
kann'. Also hab ich mir rein aus Neugierde heraus vorgenommen, einen
Monat – und zwar diesen Februar - lang nur Pflanzen zu genießen.
Die ersten 3 Wochen fand ich furchtbar. So richtig trist und
nicht bis kaum abwechslungsreich. Der Fehler war der, dass ich vor
allem darauf hinaus war, meine normalen Speisen zu ersetzen. Das klappt eben nicht, sah ich auch ein und hab Neues auf meinen Teller gelassen.
Schließlich ging´s sogar. Am Ende dessen hab ich mir nach Ablauf
eine Pizza mit Käse reingezogen. Und danach dann nur noch mehr
Lektüre zum Thema Veganismus.
Das Ende vom Lied ist, dass ich nichts
anderes für meine und die Gesundheit der Welt mit mir vereinbaren
kann. Und ich schätze, jeder, der sich in gesunde Ernährung reinkniet und selbst kritisch reflektiert und ausprobiert, kommt zu keinem anderen Ergebnis.
Mich mit dem Thema Veganismus auseinanderzusetzen, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Und es ergab sich wie von selbst. So ist das mit guten Dingen, sie passieren einfach ohne Plan.
Davon abgesehen, bin ich zum Youtubejunkie mutiert.
Mich mit dem Thema Veganismus auseinanderzusetzen, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Und es ergab sich wie von selbst. So ist das mit guten Dingen, sie passieren einfach ohne Plan.
Davon abgesehen, bin ich zum Youtubejunkie mutiert.
Auf diesem Blog dokumentiere ich also
meine kleinen Erfahrungen zum Thema Veganismus, 801010 und würze
dies mit meinem Fotografie-Filmerei-Hobby. Mal schauen was am Ende
also hieraus 'so passiert'.
3. November 2013
Bioenergie
Wer hat eigentlich angefangen davon zu reden, dass gesunde Ernährung teuer ist? Das hat uns lediglich unsere Tragkraft gekostet. Als teuer würde ich das jetzt nicht unbedingt betiteln. Besonders für Biolebenmitteln. So würde ich es zumindest nennen und nicht Müll.
Okay, erwischt. Die Hälfte der Bananen ist schon weggegessen.
Okay, erwischt. Die Hälfte der Bananen ist schon weggegessen.





