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28. Oktober 2013

Das märk´isch mir

Nach etwas unproduktiven Tagen und dem erbitterten Kampf mit meiner bisher langweiligsten Hausarbeit (und vermutlich der langweiligsten weltweit) melde ich mich hiermit aus dem Reich der Blogabstinenz zurück. Ich hab´s im Gefühl, dass ich dank neugewonnener Schreibfreiheit mehr Lust zum Tippen habe. Aber mal schauen, ob mir die Uni da nicht doch einen Strich durch die Rechnung zieht.

Und abseits davon, was habt ihr am Wochenende so getrieben? Ich habe natürlich an einem meiner Lieblingsfilmfestival teilgenommen, dem JIM. Witzigerweise hat ein älterer Filmbeitrag von uns einen Preis abgeräumt, der sogar thematisch in den Ernährungsrahmen passt:



Okay, zugegeben, man muss sich das Video bis zum Schluss angucken, denn da kommen die besten und schmackhaftesten Bilder. Aber sehen kann ich´s mittlerweile nicht mehr. Umso überraschter ist es für meine Ohren immer, zu hören, dass bis auf den Sound alle recht angetan vom fertigen Filmchen sind. Und ihn sogar auszeichnen. Das ist wohl die Krankheit des Filmemachers: Man übersieht. (Im zweiten Sinne.)

Das alte Projekt selbst ist Anfang 2012 für Jugend filmt Langwirtschaft „Land aktiv“ entstanden, vor allem weil wir am effektivsten mit konkreten Abgabedaten arbeiten. Aufgabe war es, sich mit der Landwirtschaft in seiner Umgebung zu beschäftigen. So kam eins schließlich zum anderen, meine Biovorliebe, die Nähe zum Betrieb und das sympathische Ehepaar Scholz ergaben in der Summe dann dieses Video.
Zugegebenermaßen war es eins unserer ersten eigenständigen Videoaktionen. Und so vollends ohne Faden und Planung. Aber das macht scheinbar nichts. Jetzt hütet die Trophäe des 2. Platzes im Dokumentarbereich mein Obst und dient der Motivation und dem Appetit auf mehr. (Übertroffen haben wir uns selbstverständlich nur selbst mit einem anderen Beitrag.)

Für alle, die es mögen, sich beliefern zu lassen, eine Wundertüte auspacken, auf Regionales stehen (Berlin plus Umgebung) und liebendgerne ökologisches Lebensmittel verdrücken, kann die Märkische Kiste nur ans Herz legen. (Ein bisschen Portemonnaiefülle schadet ebenfalls nicht.)


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